Gestern in Altenbergen bei Dresden. Der Vizeweltmeister 2006 trainiert erstmals wie wahnsinnig auf der für ihn neuen Strecke. Alles scheint nach Plan zu laufen. Dazu Simon G.: "Es klappte alles fantastisch, ich habe mich permanent gesteigert. Brenzlig wurde es nur, als ich anfing im Ziel eher anzukommen als am Start. Ich startete um 17:03 Uhr, fuhr so schnell, dass sich ein schwarzes Loch bildete, ich da durch fuhr und um 17:01 Uhr im Ziel ankam. Zwei Minuten vor Start!" Gosejohann etwa schneller als Lichtgeschwindigkeit? Experten vor Ort bestätigen genau das. Problematisch ist dabei nur, dass die Bahn einfach nicht für die Entstehung Schwarzer Löcher ausreichend präpariert ist. Um 17:45 Uhr nimmt das Desaster seinen Lauf. Beim zweiten Trainingslauf in Kurve Vier fliegt Simon bei 2,3 facher Lichtgeschwindigkeit erneut durch ein schwarzes Loch und bringt die Atmosphäre zum implodieren. Er schleudert Kilometer durch die Luft und nimmt Kurs auf Dresden. "Der Flug war recht angenehm. Zwar kalt, aber man konnte gut durchatmen. Und eine Taube ist mir versehentlich in den Mund geflogen. Nicht lecker, aber ging. Ja, und dann ist da plötzlich diese olle Kirche im Weg." Dramatisch: Die erst kürzlich erbaute Frauenkirche in Dresden wird Gosejohann zum Verhängnis! Ein Tourist wurde mit seiner Digitalkamera Zeuge der tragischen Verwüstung (mit Dank an Harald F.):
Auf diesem Bild sehen sie Simon G. (oben links) direkt aus Altenbergen angeflogen kommen...
Er rammt den Nord West-Turm. Dabei bleibt er an einem kleinen Vorsprung mit seinem Anus hängen. (Mit Wok Schutz! Nicht auszudenken, was ohne Wok passiert wäre!)
Trotz rektaler Flugbremsung stürzt Simon weiter ins Gebäude...
Nur wenige Sekunden später ist die Frauenkirche leicht beschädigt.
Unfassbar! Die vielen Schoner retten Simon G. das Leben! Und trotz des unglaublichen Unfalls findet er zu den vielen aufgebrachten Dresdenern sofort die richtigen Worte: "Man, ein Glück ist hier nur die olle Kirche kaputt gegangen, sonst nix! Könnt aufatmen, dem coolsten Typ der Welt ist nichts passiert!" Ab hier liegen der Redaktion im Moment leider keine weiteren Informationen vor. Die Rede ist von 500.000 aufgebrachten Dresdenern, die mit Fackeln und Galgen Simon G. aus Sachsen verjagt haben sollen.
Wegen drohender Lynchjustiz wurde der Vizeweltmeister daher vom Internationalen Wok WM-Komitee für das Jahr 2008 frei gestellt.
Aber Simon G. ist optimistisch: "Mir egal. Dann hol ich mir den Titel halt nächstes Jahr!" Falls er sich bis dahin wieder frei bewegen kann. Zeugenaussagen zufolge haben einige Dresdner eine vier Meter hohe Betonmauer inklusive Todestreifen um das Anwesen Gosejohanns gebaut.